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Jeder Autor kennt das:
Man will irgendetwas schreiben, weiß aber nicht was.
Man kommt einfach nicht auf die richtigen Worte.
Die allseits gefürchtete Schreibblockade.

Ich denke, wir können mit Stolz behaupten, dass wir nie eine Schreibblockade im eigentlichen Sinne hatten. Aber wie sie bei uns aussahen (und aussehen) möchte ich euch heute erklären.

Für uns gab(/gibt) es meist zwei Arten von Schreibblockaden:
Reale und Irrationale.

Die Reale Schreibblockade haben wir in unserem Genesis-Post und anderen schon erwähnt.
Der Grund warum wir in den (mittlerweile) 4 Jahren seit der Entstehung dieser Geschichte, weniger geschrieben haben als in den ersten 3 Monaten.
Der einfachste Grund, der einen ständig von dem abhält was man eigentlich lieber machen möchte: Das Leben.
Beziehungsweise in unserem Fall genauer: Das Studium (und die Arbeit).
Hätten wir gekonnt, hätten wir weiter geschrieben, aber nach einem langen Uni- oder Arbeitstag mag man manchmal einfach nichts anderes mehr machen als sich mit irgendetwas zu entspannen.
Natürlich ist auch das Schreiben Entspannung, aber da wir uns das Ziel der Veröffentlichung gesetzt haben liegt da mittlerweile auch ein bisschen Druck dahinter und es besteht die Gefahr, dass es zu Arbeit verkommt und wir tatsächlich das Interesse daran verliert. Ich denke nicht, dass Letzteres so schnell passieren wird, aber wir wollen es nicht drauf ankommen lassen. 😉
Deswegen lassen wir uns ja auch so viel Zeit mit dem Überarbeiten…

Ein weiterer Realer Grund ist, wie im Bye, Bye Forum-Post angesprochen, das momentan fehlende Forum.
Aber wir überlegen uns da schon noch was…

Aber kommen wir zu den interessanten Sachen, den „Irrationalen“ Blockaden.

Aus irgendeinem Grund schaffen wir es nämlich immer uns in irgendwelchen total nebensächlichen Situationen so dermaßen zu verfransen*, dass wir nicht wieder rauskommen… (*in meinem Sprachgebrauch kenne ich nur die „s“-Variante des Wortes, die mehr für verheddern, verzetteln als für verirren steht, wie es mit „verfranzen“ der Fall wäre)
Für unsere Geschichte haben wir immer irgendwelche (Höhe)Punkte auf die wir hinarbeiten, dazwischen gibt es Nachbearbeitung bzw. Vorarbeit für den Vorherigen und den Nächsten. Aber zwischen Nach- und Vorarbeit kommt immer der Punkt an dem wir darüber verzweifeln, was wir als nächstes Schreiben sollen um endlich aus der Situation raus zu kommen…

Fairy erwähnte ja im letzten Beitrag schon kurz die Einzeiler.
Das ist unsere Art um langsam aus einer solchen Situation wieder heraus zu kommen.
In einem Buch fallen Einzeiler nicht auf, aber in einem Forum durchaus.
Wir haben uns des öfteren beschwert, dass in anderen Geschichten, diese mit Einzeilern gepusht werden.
Wir wollen das nicht und machen das auch nicht bewusst, aber in diesen verzwickten Situationen bleibt uns meist nichts anderes übrig, um da wieder raus zu kommen.
Abgesehen davon, dass das Forum gerade nicht existiert stecken wir zur Zeit wieder an einer solchen Stelle…aber wir sind auf bestem Wege da wieder raus zu kommen.

Ein gutes Indiz für Einzeiler, bzw. die Auflösung dieser sind übrigens Zeitsprünge. 😉
Wann immer ihr also im Buch lesen werdet:
„Der Rest des Nachmittags verlief soundso“ oder etwas in der Art, dann war es vermutlich unser letzter Schritt aus einer eben beschriebenen Irrationalen Schreibblockade.

Und ich habe das Ganze als Irrational bezeichnet, weil es eigentlich blödsinnig ist, dass wir uns an den Stellen verhakeln…

Wie auch immer.
Vermutlich wird es im Zuge der Überarbeitung noch einigen Einzeilern an den Kragen gehen, aber wenn wir irgendwann dann weiter schreiben können werden neue sicherlich dazu kommen.

Es gibt ja immer Situationen in die man sich reinredet und dann nicht mehr so einfach wieder rauskommt. 😉

Also bis zum nächsten Mal

PoiSonPaiNter

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Lies auf Deutsch

From RPG to Book: Writers Block

Every author knows this:
You want to write something, but you don’t know what.
You just can’t find the right words
The much-feared Writer’s Block.

I think, we can proudly claim that we never had a Writer’s Block in the usual sense. But I’d like to show you today what ours looked (and look) like.

For us there mostly were(/are) two kinds of Writer’s Blocks:
Real and Irrational ones.

The Real Writer’s Block was already mentioned in our Genesis-post and others.
The reason why we wrote less in the (by now) 4 years since the start of our story than in the first 3 months.
The most simple reason that always deters you from what you would prefer to do: Life.
Or in our case more precisely: Studying (and work).
Would we have been able to, we would have continued to write, but after a long day of university or work one just does not want to do anything else than to relax at times.
Of course writing is relaxing too, but as we made it our goal to publish it there by now is some pressure behind it and there is the danger that it becomes work and we actually loose interest. I don’t think that the latter will happen that soon, but we do not want to risk it. 😉
Therefore we take our time with editing…

Another Real reason is, as we addressed in our Bye, Bye Forum-post, the currently missing forum.
But we will think of something for that…

But let’s get down to the interesting things, the „Irrational“ blockades.

For some reason we are quite capable of getting lost in some totally negligible situations…
For our story we always have some (literary high) points towards which we work, between them there are post- and pre-processings for the previous and the next one, but between post- and pre-work there always comes a point, at which we despair of what we should write next to finally get out of that situation…

Fairy already shortly mentioned One-Liners in the last post.
That is our way to slowly get out of such a situation.
In a book those One-Liners do not stand out, but in a forum they do definitely.
We often complained that other stories used One-Liners to push themselves.
We do not want that and do not do it on purpose, but in those tricky situations we can’t do much else to get out again.
Aside from the fact that the forum doesn’t exist right now are we currently again at such a point…but we are well on the way of getting out of there.

A good indication for One-Liners, or rather their conclusion are by the way leaps in time. 😉
When ever you will read something like this in the book:
„The rest of the evening proceeded soandso“ or something like that, than that was probably our last step out of one of the above described Irrational Writer’s Blocks.

And I called the whole thing Irrational, as it is quite silly to get stuck on a point like that…

Anyhow, some of the One-Liners are most likely in for it throughout the editing, but when we can continue to write some day some new will definitely be added.

There are always situations that you talk yourself into and are not able to get out of that easily. 😉

Well, until next time.

PoiSonPaiNter

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